Der Friseursalon ist der Ort, an dem die Magie geschieht. Jungen gehen als formlose Masse hinein und, mit königlichen Roben über den Schultern, einem Tupfer kühler Rasiercreme auf der Stirn und einem langsamen, präzisen Schnitt, werden sie zu Königen. Diese klare, aber subtile Linie macht Jungen schärfer, sichtbarer, bewusster für all die großartigen Dinge, die ihnen passieren könnten, wenn sie gut aussehen: schlechtere Noten verwandeln sich in Einser; Mädchen werden aufmerksam; sogar die Umarmung der Mutter wird ein wenig fester. Jeder bemerkt es.
Ein frischer Schnitt lässt Jungen fliegen.
Dieser rhythmische, zum Vorlesen geeignete Titel ist eine ungezügelte Feier des Selbstwertgefühls, des Selbstvertrauens und des Stolzes, den Jungen empfinden, wenn sie den Friseurstuhl verlassen – eine Tradition, die ihnen eine figurative Krone auf den Kopf setzt, die mit Juwelen strahlt und ihre Brillanz und ihren Wert bestätigt und ihnen hilft, sich nicht nur selbst zu lieben und zu akzeptieren, sondern auch einen großen Schritt zu tun, sich darum zu kümmern, wie sie sich der Welt präsentieren. Die frischen Schnitte. Dort beginnt alles.
Crown: An Ode to the Fresh Cut ist eine temperamentvolle, fesselnde Hommage an die schöne, rohe, selbstbewusste Menschlichkeit schwarzer Jungen und wie sie sich sehen, wenn sie ihr Spiegelbild anerkennen.